In Japan sind vor allem die alten Schalen von besonderem Wert. So gibt es verschiedene Schalen, die auf den ersten Blick relativ unscheinbar wirken, doch für Liebhaber mehrere Millionen Yen wert sind. Das Besondere ist neben dem Alter die Patina, also die leichte Trübung und Veränderung der Oberfläche.
Wir beziehen unsere Schalen Containerweise aus Japan und China. In Japan haben sich viele kleinere Schalenhersteller in und um Tokoname angesiedelt und eine Gemeinschaft gebildet, die auch jährlich einen Gesamtkatalog mit Ware veröffentlicht. Diese Tokonameschalen haben einen guten Namen, sind von sehr guter Qualität und haben alle einem Stempel an der Schalenunterseite als Kennzeichen. Der Stempel weist auf den Töpfer hin.
Doch auch in Europa gibt es Schalenprofis, die ihr Handwerk verstehen und tolle und einmalige Kermiken herstellen. So sind Brian Albright (GB), Dan Barton (GB), William Vlaanderen (NL), Horst Heinzelreiter (A), Milan Klika (CZ) oder Jürg Kilchen (CH) unter vielen anderen zu nennen. Speziell in Deutschland trifft man auf Peter Krebs, Marc Berenbrinker, Walter Venne, Sylvia Sperling und Beate Weißbach.
Zum 25jährigen Bestehen (2007) der Bonsaischule Enger haben wir uns etwas ganz Besonderes für unsere Kunden überlegt. Wir beauftragten Peter Krebs uns 51 Exemplare einer Jubiläumsschale anzufertigen. Auf dem Bild ist die erste Schale zu sehen, im Besitz von Hermann Pieper.

